Visuelle Ordnung

Vereinfachung beginnt, wenn zusammengehörige Dinge klar und deutlich gruppiert und separiert werden. Die innere Ordnung bildet sich nach außen ab: Was zusammen gehört, soll auch visuell als Einheit wirken. Das ermöglicht eine gute Orientierung.

Aspekte der visuellen Ordnung sind: Farben, Material, Formen, Beschriftung, Name, Positionierung und Rhythmus. Auf einige dieser Aspekte gehe ich hier „quick & dirty“ ein:

FARBEN

Die üblichen Büromaterialien haben oft schreiende Farben und starke Kontraste. Die verwendeten Industriefarben sind platt und unveränderlich „laut“.

  • Greife zu Naturfarben, die fügen sich in alle Umgebungen ein und harmonieren untereinander.
  • Wähle Arbeitsmaterial, das uni bzw. einfarbig ist und möglichst durchgefärbt.
  • Bleibe bei ein oder zwei Grundfarben.

MATERIAL

  • Verwende Naturmaterialien, denn diese können schön altern und haben eine gute Haptik.
  • Je weniger verschiedene Materialien verwendet werden, desto besser.
  • Achte auf sehr gute Qualität bei Technik oder Mechanik.

FORMEN

  • Versuche, möglichst oft die gleiche Formen und Formate zu verwenden.
  • Geschlossene Aufbewahrungen sind besser als offene.
  • Verwende identische Stehsammler aus stabilem Naturkarton für loses Material.

BESCHRIFTUNG

  • Beschrifte mit der Hand, verwende dazu einen guten Stift mit sattem, breiten Strich
  • Verwende Großbuchstaben plus i-Punkt, das ist optimal lesbar.
  • Arbeite mit Trennblättern und ablösbaren Etiketten, dann muss die Beschriftung nicht gleich perfekt gelingen.

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