Wie kann ich mir einen Vereinfachungs-Prozess mit dir vorstellen?

Das Prinzip besteht grob gesagt darin, gemeinsam – eventuell in Schritten – alles einmal auseinander zu nehmen und in einer neuen Ordnung  zusammenzusetzen. Voraussetzung ist, dass du soweit bist, die Dinge in deiner Umgebung besser organisieren zu wollen. Das ist ein Prozess, der etwas Energie kostet. In diesem Fall ist es allerdings Arbeit, die sich auszahlt – denn das System muss nur einmal installiert werden.

Wie lange dauert so ein Vereinfachungs-Prozess?

Je nach Umfang ab zwei Stunden (quick & dirty) bis zu vierundzwanzig Stunden (ganzes Leben aufräumen). Ich kann relativ gut einschätzen, wie lange es dauert, bis das Ziel erreicht ist.

Kann ich das auch alleine machen?

Ja, kannst du. In Kürze findest du in meinen Blog Anleitungen für eine Do-It-Yourself Vereinfachung. Viel schneller und mit mehr Spaß geht es allerdings zu Zweit. Es sind in kurzer Zeit viele Entscheidungen zu treffen, dabei ist Unterstützung wichtig. Wenn du kein Geld ausgeben möchtest, dann frage eine*n Freund*in um Hilfe.

Worin besteht das System, das vereinfacht?

Ausgehend von Frage, was von dem Vorhandenen tatsächlich gebraucht wird und wie die häufigsten Prozesse sind, entwicklen wir ein individuelles System, wie die Dinge idealerweise angeordnet werden. Vereinheitlichung und sinnvolle Positionierung spielen dabei eine große Rolle. Freie Flächen sind eine wichtige Voraussetzung für konzentriertes und entspanntes Arbeiten.

Die Arbeitsumgebung muss einladend sein – es geht um positive sinnliche Erlebnisse wie interessante Farben, Materialien, Haptik und Vergnügen bei der Anwendung von den Dingen. Bestmögliche Anordnungen und die Entwicklung einer durchgängigen Systematik helfen bei Routinearbeiten. Die Standardisierung von Benennungen und Abläufen ersparen das Nachdenken.